Diagnostik Moderne Diagnostik in Orthopädie und Unfallchirurgie
Bildgebende Verfahren, Osteoporose-Diagnostik und funktionelle Analyse des Bewegungsapparates
Eine präzise Diagnostik bildet die Grundlage jeder erfolgreichen orthopädischen und unfallchirurgischen Behandlung. Ziel ist es, Ursachen von Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Fehlbelastungen zuverlässig zu erkennen und darauf aufbauend eine individuell abgestimmte Therapie zu planen. Zum diagnostischen Spektrum zählen sowohl klinische Untersuchungen als auch moderne bildgebende Verfahren.
Die Röntgendiagnostik ermöglicht eine schnelle und zuverlässige Beurteilung von Knochenstrukturen, Gelenkstellungen, Arthrose, Frakturen und Fehlstellungen der Wirbelsäule oder der unteren Extremitäten. Ergänzend kann eine Osteoporose-Diagnostik mittels DXA-Messung durchgeführt werden, um den Knochendichteverlust frühzeitig zu erkennen und das Risiko für Knochenbrüche gezielt einzuschätzen.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die funktionelle Untersuchung des Bewegungsapparates. Dazu gehören die Analyse des Gangbildes, der Körperhaltung, der Beinachsen sowie die Beurteilung des Wirbelsäulenlotes. Auch die Skoliose-Diagnostik und die Untersuchung von muskulären Dysbalancen spielen hierbei eine zentrale Rolle.
Bei speziellen Fragestellungen erfolgt die weiterführende Diagnostik durch externe MRT- oder CT-Untersuchungen in enger Zusammenarbeit mit örtlichen radiologischen Praxen. So kann eine umfassende und differenzierte Diagnostik sichergestellt werden, die eine gezielte und effektive Behandlung ermöglicht.