Knochendichtemessung Knochendichtemessung zur Früherkennung von Osteoporose

Knochendichtemessung zur Früherkennung von Osteoporose

DXA-Diagnostik in Kooperation mit lokaler Radiologie als individuelle Gesundheitsleistung

Die Knochendichtemessung ist ein wichtiges diagnostisches Verfahren zur Früherkennung und Verlaufskontrolle der Osteoporose. Sie ermöglicht eine objektive Beurteilung der Knochendichte und damit eine Einschätzung des individuellen Frakturrisikos. Besonders bei Frauen kann Osteoporose im Rahmen der Wechseljahre verstärkt auftreten, da hormonelle Veränderungen den Knochenstoffwechsel beeinflussen. Auch nach Knochenbrüchen, die nach Bagatelltraumen oder ohne angemessene äußere Einwirkung entstanden sind, sollte an eine verminderte Knochendichte gedacht werden.

Die Untersuchung erfolgt in der Regel mittels DXA-Verfahren (Dual-Röntgen-Absorptiometrie), das als Goldstandard in der Osteoporose-Diagnostik gilt. Dabei werden die Knochendichte an definierten Messpunkten, meist an Wirbelsäule und Hüfte, präzise und strahlungsarm gemessen. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für eine individuelle orthopädische Beratung und gegebenenfalls für die Einleitung einer gezielten Therapie.

Die Knochendichtemessung wird in enger Kooperation mit einer lokalen radiologischen Praxis durchgeführt. Diese Zusammenarbeit gewährleistet eine qualitativ hochwertige und standardisierte Diagnostik. Die Knochendichtemessung ist eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) und eignet sich zur frühzeitigen Erkennung von Knochenschwund, zur Abklärung nach Frakturen sowie zur Prävention weiterer Knochenbrüche. Ziel ist es, die Knochengesundheit langfristig zu erhalten und Folgeschäden zu vermeiden.